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Gewerbegebiet "Neerstedt-Süd", B-Plan 64

Das Baugebiet liegt zentral in der Gemeinde Dötlingen und im Landkreis Oldenburg. Es befindet sich am südlichen Ortsausgang von Neerstedt, direkt an der L 872, der Verbindungsstraße zwischen Oldenburg und Wildeshausen. 

Auf 8 ha Fläche bietet die Gemeinde Dötlingen in Neerstedt Interessierten zu attraktiven Konditionen Gewerbeflächen an.

Es entstehen Flächen mit folgenden Festsetzungen:
Im Geltungsbereich des Bebauungsplanes „Neerstedt-Süd“ ist flächendeckend eine Grundflächenzahl von 0,8 festgesetzt, das heißt, dass 80 % der Grundfläche versiegelt bzw. überbaut werden dürfen. Gleichzeitig wurde eine Geschossflächenzahl von 1,6 bei zweigeschossiger Bauweise festgesetzt. Weiterhin wurde abweichende Bauweise bezogen auf die Gebäudelänge festgesetzt, die damit mehr als 50 m betragen darf.

Die Höhe der baulichen Anlagen wurde auf max. 12 m beschränkt.
Innerhalb des Planbereiches gilt überwiegend der für Gewerbegebiete übliche immissionswirksame flächenbezogene Schallleistungspegel (IFSP) von tagsüber 65 dB(A)/m² und nachts 45 dB/A/m².

Innerhalb des Geltungsbereiches des Bebauungsplanes sind Vergnügungsstätten nicht zulässig.

Die weiteren textlichen Festsetzungen können Sie dem Bebauungsplan (sh. rechts) entnehmen.

Grundstücke veräußert die Gemeinde Dötlingen ab einer Mindestgröße von 2.000 m².  Kaufoptionen für Nachbargrundstücke können – soweit verfügbar – für längstens 3 Jahre eingeräumt werden.
Eine Teilfläche wurde bereits vermessen. Die aktuellen Grundstücksgrößen finden Sie unter "Infos zum Baugebiet" (s. rechts) unter dem Link "Grundstücke". Im übrigen erfolgt der Zuschnitt der Grundstücke nach Ihren Wünschen.

Die Grundstücke im Gewerbegebiet „Neerstedt-Süd“ werden zu folgenden Preisen veräußert:
Bei Betriebsverlagerungen innerhalb der Gemeinde, ohne dass zusätzliche Arbeitsplätze geplant sind, beträgt  der Kaufpreis 16,- €/m².

Ist innerhalb von 5 Jahren nach Erwerb des Grundstückes die Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze geplant, erfolgt folgender Nachlass:

- bis 10 Arbeitsplätze: abzüglich 2,- €/m²
- bis 20 Arbeitsplätze: abzüglich 4,- €/m²
- über 20 Arbeitsplätze: abzüglich 6,- €/m².


Bei Neugründungen innerhalb der Gemeinde oder Betriebsverlagerungen von außerhalb, erfolgt die Preisfestlegung entsprechend der Zahl der geplanten Arbeitsplätze. Die Zahl der momentanen sowie der geplanten zusätzlichen Arbeitsplätzen ist zu belegen. Der Nachweis über die neu geschaffenen Arbeitsplätze ist nach Ablauf von 5 Jahren nach Erwerb des Grundstückes durch einen Steuerberater des Unternehmens zu führen. Es muss sich um unbefristete, sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze handeln. Wurde die geplante Zahl der zusätzlichen Arbeitsplätze nachweislich nicht geschaffen, hat eine anteilige Nachvergütung des Kaufpreises zu erfolgen.

Der zu dem Baugebiet genannte Verkaufspreis enthält sämtliche Erschließungskosten. Der Käufer zahlt zusätzlich nur die Grunderwerbsteuer (Finanzamt) und die Notarkosten.